Getrieben vom Streben nach grenzenlosem Wachstum geht es in der Wirtschaft häufig unfair zu. Bei der Herstellung unserer Alltagsprodukte werden häufig Menschenrechte verletzt und die Umwelt zerstört. Auch deutsche Unternehmen sind immer wieder an Menschenrechtsverletzungen im Ausland beteiligt oder profitieren davon.

Wie säe eine Welt aus, in der Unternehmen nicht mehr dem Profit, sondern den Menschen und dem Planeten verpflichtet sind? Der Faire Handel zeigt seit über 40 Jahren, dass ein anderes Wirtschaften möglich ist.

Damit in Zukunft alle Unternehmen weltweit verantwortungsvoll wirtschaften, braucht es strengere Regeln. Die Unternehmen müssen gesetzlich dazu verpflichtet werden, entlang ihrer gesamten Lieferkette Menschenrechte und Arbeitsstandards einzuhalten. So eine Verbindlichkeit zu schaffen, ist Aufgabe unserer Politik.

Unternehmen müssen echte Verantwortung übernehmen!

Aus Sicht von Weltladen-Dachverband und Forum Fairer Handel hat die deutsche Politik in den letzten Jahren viele Möglichkeiten verpasst, die Ausbeutung von Mensch und Umwelt bei der Herstellung unserer Alltagsprodukte zu stoppen und verbindliche menschenrechtliche Vorgaben für Unternehmen zu beschließen.

Daher starten Weltläden im Mai 2018 eine bundesweite Unterschriftenaktion an die Mitglieder des Deutschen Bundestages. In den letzten Jahren haben Weltläden bereits mit zahlreichen Aktionen darauf hingewiesen, dass Unternehmensverantwortung verbindlich festgeschrieben wird.

Direkt zur Kampagne