2013 ereignete sich die Katastrophe von "Rana Plaza" in Bangladesch: Der Name des maroden Gebäudekomplexes, in dem viele Textilfabriken untergebracht waren, ist zum Synonym für eine Mode- und Textilwirtschaft geworden, die auf Kosten von Menschenrechten und der Umwelt immer schneller immer günstigere Kleidung herstellt. Gleichzeitig hat das Unglück viele Menschen für die schlechten Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie sensibilisiert. Die Nachfrage nach fairer und ökologischer Kleidung ist gewachsen, und es entstehen erfreulicherweise immer mehr kleine Labels, die versuchen, sich der Herausforderung einer fairen und nachhaltigen Kleidungsproduktion zu stellen.
Für mehr Information zum Thema haben wir das Infoblatt "Faire Kleidung im Fokus" beigefügt, in dem die Ansätze der unterschiedlichen Initiativen, die in der Textilbranche aktiv geworden sind, vorgestellt werden.

Faire Kleidung im Fokus

Artikel dieser Rubrik

  • Anukoo

    Anukoo ist die Modemarke von EZA, der Pionier-Organisation des Fairen Handels in Österreich. Seit 1975 setzt EZA eine alternative Wirtschaftsweise in die Praxis um. Transparent arbeiten, menschenwürdig produzieren, die Umwelt schonen und Fair handeln, dafür will auch Anukoo, das Bekleidungslabel (...)

  • Bleed

    "Bleed" ist ein kleiner Familienbetrieb aus Oberfranken, der ganz ohne Investoren arbeitet und somit zwar nur langsam, aber dafür nachhaltig wächst, und unabhängig neue Ideen entwickeln kann. Neben nachhaltigen Gedanken ist „bleed“ das soziale Engagement und die Unterstützung der Region wichtig. (...)

  • fairjeans

    Hinter dem Label „fairjeans“ stehen Miriam Henninger, die als Produktentwicklerin für große Modelabels tätig war, und Walter Blauth, der ursprünglich aus Polen stammt, aber seit 25 Jahren in Deutschland lebt. Die beiden haben ihren kleinen Laden in Freiburg im Stadtteil Vauban eröffnet. Ihr Ziel ist (...)

  • HempAge

    Ziel von „HempAge" ist es, dem Rohstoff Hanf wieder zur Geltung zu verhelfen. Abgesehen von dem hohen Tragekomfort von Hanfkleidung weist die Pflanze eine sehr gute Ökobilanz auf. Beim Anbau müssen weder Pestizide noch Herbizide verwendet werden, Hanf ist ein Tiefwurzler, der die Böden auflockert, (...)

  • Mariposa

    Mariposa fertigt Bekleidung und Accessoires aus ungefärbter oder pflanzengefärbter Alpakawolle und Biobaumwolle. Sie verzichten bei 95 % der Artikel auf chemische Farben und Zusatzfasern.
    Ein Großteil der Strickwaren, Kleider, Röcke, Pullis, Mützen, Stirnbänder und Handschuhe wird von Strickerinnen (...)