2013 ereignete sich die Katastrophe von "Rana Plaza" in Bangladesch: Der Name des maroden Gebäudekomplexes, in dem viele Textilfabriken untergebracht waren, ist zum Synonym für eine Mode- und Textilwirtschaft geworden, die auf Kosten von Menschenrechten und der Umwelt immer schneller immer günstigere Kleidung herstellt. Gleichzeitig hat das Unglück viele Menschen für die schlechten Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie sensibilisiert. Die Nachfrage nach fairer und ökologischer Kleidung ist gewachsen, und es entstehen erfreulicherweise immer mehr kleine Labels, die versuchen, sich der Herausforderung einer fairen und nachhaltigen Kleidungsproduktion zu stellen.
Für mehr Information zum Thema haben wir das Infoblatt "Faire Kleidung im Fokus" beigefügt, in dem die Ansätze der unterschiedlichen Initiativen, die in der Textilbranche aktiv geworden sind, vorgestellt werden.

Faire Kleidung im Fokus

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